Presseberichte

Jahr 2017

 

27.05.2017 Nachwuchsturnier Sportfreunde WVV Würzburg

Am 27.05. luden die Sportfreunde WVV Würzburg zum Nachwuchsturnier nach Unterfranken ein.
Viele bayrische Vereine und drei Gastvereine aus Thüringen (vom BC Kella, dem KSZU Meiningen
und unser PSV Erfurt) folgten der Einladung.
Es wurden bei sommerlichen 30° Grad in der Sporthalle eines Würzburger Gymnasiums
31 Kämpfe ausgetragen.

Endlich, nach langer unfreiwilliger Pause, fand sich wieder einmal ein Gegner für
Sebastian Günther.
Er boxte in der Klasse Männer bis 75 kg gegen Sebastian Utz vom BC Piccolo Fürstenfeld.
Ein spannender Kampf auf Augenhöhe, der unseren Sebastian einmal wieder richtig forderte und
sein Können abrief.
Nach 3 x 2 min. hitzigen Gefechtes durfte dann Sebastian Günther den Ring als Sieger verlassen.
Er kann es eben immer noch!

Überzeugt mit seinem Kampf hat das bayrische Kampfgericht auch unser Nuradi Khadaev in der
Klasse Schüler bis 40 kg gegen Rufat Hajiyev vom Boxteam Tommy aus Würzburg.
Trotz Heimvorteil des Gegners konnte Nurdi seine Chancen nutzen und nach 3 x 1 min. den Ring
mega stolz als Sieger verlassen.

Als Dritter im Bunde trug Hakob Tarunz in der Klasse Schüler bis 44 kg seinen Kampf gegen
Samir Hamdam von der SG Nürnberg-Fürth aus.
Allerdings, mag es den hohen Temperaturen draußen und drinnen geschuldet sein, konnte er sein
Repertoire nicht gut abrufen.
Wie mit angezogener Handbremse versuchte er, seinem Gegner Herr zu werden.
Das hat jedoch an diesem Tag nicht gereicht und er musste sich seinem Kontrahenten nach 3 x 1 min.
leider geschlagen geben.

Ein Sparringskampf im Vorfeld absolvierte Nachwuchsboxer Vlad vom PSV gegen einen ebenso
jungen Neuling vom BC Kitzingen.
Hier wollten beide Trainer sehen, wie die boxerischen Leistungen ihrer Schützlinge unter
Wettkampfbedingungen sind.
Sie wurden nicht enttäuscht! Beide bewiesen, dass sie bisher Gelernte gut in der Lage sind
umzusetzen.
Damit wird der richtige erste Wettkampf nun nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mit sportlichem Gruß

Frank Nordmann
Leiter Abt. Boxen
im PSV Erfurt

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13.05.2017 Bernburg, Rudi-Winkler-Gedächtnispokal

Am 13.05.2017 sind die Sportler der Abteilung Boxen mit sechs Kämpfern nach Bernburg gereist zum
Rudi-Winkler-Gedächtnispokal.
Der Plan war, auch alle Boxer zum Einsatz zu bringen.
Jedoch kam es durch viele Absagen und Vereine, die andere Sportler mitbrachten als gemeldet, zu
kaum einer der vorgeplanten Paarungen und alles ging vor Ort von vorne los.
Zwar waren aus Marburg, Thale, Berlin, Hettstedt, Lindenweiler, Cottbus, Delitzsch, Könnern, Köthen,
Zerbst, Bitterfeld, Aschersleben, Erfurt, Magdeburg, Salzgitter, dem BC Nordwest sowie Gastgeber
Bernburg viele Sportler anwesend, aber das ist leider nicht allein ausschlaggebend für die zu
entstehenden Paarungen.
Es müssen Altersklasse, Gewicht und annähernd die Anzahl der Kämpfe übereinstimmen, um zwei
Kämpfer paaren zu können.
Dafür kamen schlussendlich nur wenige und gute Paarungen zustande.
Uns als PSV Erfurt traf es besonders hart, denn von ursprünglich sechs geplanten Boxern, waren dann
nur drei zum Einsatz vorgesehen und zwar zwei im Wettkampf und einer im Sparring.
Im Ergebnis wurde dann auch noch der Kampf Schüler 40 kg Khadaev, Nuradi gegen
Don-Luca Kuhlmey vom BC Lindenweiler vom Kampfgericht wieder gestrichen, weil der Gegner keine
gültige Arztuntersuchung für 2017 im Startbuch eingetragen hatte.
Sehr ärgerlich beim Vergleich von Aufwand und Nutzen!
Letztendlich verblieben für uns ein Wertungskampf und ein Sparring.
Dennoch geben unsere Sportler immer alles, egal ob im Ring oder am Ring zur Betreuung und
Unterstützung des Trainers oder zum Anfeuern.
Den Sparring absolvierte Khader Assed in der AK Jugend bis 60 kg gegen
Arman Poorasghar vom BC Marburg.
Sparring deshalb, weil von den drei zu passenden Faktoren das Gewicht der Beiden zu sehr
differierte. Jedoch war es trotzdem ein guter Kampf auf Augenhöhe in dem beide Boxer ihre
bisherige Kampferfahrung einbringen konnten und sehenswerte Technik zeigten.

Im Wertungskampf standen sich in der AK Schüler bis 42 kg Hakob Tarunz und Luca Jahn vom
BC Lindenweiler im Ring gegenüber. Doch es war ein nur kurzes Gefecht, denn obwohl unser Hakob
auch noch ein ganz junger unerfahrener Boxer ist, der dort in seinem zweiten Kampf im Ring stand
und auch erst dabei ist Erfahrung zu sammeln, war sein Gegner mit dieser Aufgabe so überfordert,
dass er bereits nach Runde eins weinend in die Ringecke kam und sein Trainer daraufhin dem
Ringrichter die Aufgabe des Kampfes signalisierte.
Für Hakob war dies der erste vorzeitige RSC-Sieg in seiner noch sehr jungen Erfolgslaufbahn, aber
hoffentlich Motivation und Ansporn für weitere solche Leistungen.

In der Woche davor, vom 03.-07.Mai, fanden in Lindow in der Mark Brandenburg in der
Landessportschule des Landes Brandenburg die Deutschen Meisterschaften der Kadetten 2017 statt.
Thüringen war dort mit 12 Sportlern aus Bad Langensalza, Erfurt, Leinefelde, Saalfeld, Weimar und
Nordhausen vertreten.
Der PSV Erfurt schickte wie bereits im Vorjahr Ahmed Dakaev ins Rennen.
Während sechs Sportler bereits in den Vorrunden medaillenlos ausschieden, konnten die
verbliebenen sechs ihre Leistungen in fünf Bronze und eine Silbermedaille verwandeln. Im ersten Kampf stellte sich Ahmed im Viertelfinalkampf in der Klasse bis 40 kg
Sebastian Brzeszcz vom Landesverband Niedersachsen.
Nach der Distanz von 3 x 2 min ging Ahmed mit 5 : 0 Richterstimmen als Sieger aus dem Ring und
hatte damit die erste Bronzemedaille für seinen Landesverband Thüringen gesichert.
Im Halbfinale traf er dann auf Björn Fischer vom Olympiastützpunkt in Frankfurt/Oder und musste
sich diesem leider am Ende über die Runden geschlagen geben.
Jedoch war dies kein Grund für Trübsinn, denn erstens hatte er damit seine Leistung vom Vorjahr
absolut bestätigt und zweitens war zu verzeichnen, dass er sich kämpferisch und technisch
gegenüber dem Vorjahr wesentlich gesteigert und verbessert hatte und deshalb hatte er allen Grund,
sich über diese weitere Bronzemedaille zu seinen 2.Deutschen Meisterschaften zu freuen.
Im nächsten Jahr wäre er dann das erste Mal bei den Junioren in Binz auf Rügen mit dabei.

Mit sportlichen Grüßen

Frank Nordmann
Leiter Abt. Boxen
Im PSV Erfurt e.V.

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05.-09.04.2017 Pressebericht

Vom 05.-09. April 2017 fand nunmehr zum 48. Mal ohne Unterbrechung das wohl größte Nord-Derby
im Boxen in den Altersklassen Schüler und Kadetten in Stralsund statt.
Gastgeber war wie immer der SV „Phoenix“ Stralsund.
Ein hochrangiges Turnier mit Teilnehmern aus fast allen Bundesländern sowie aus Polen, Russland,
Schweden, Tschechien und Dänemark.
Kenner des Boxens wissen – Ostsee-Pokal-Sieger sind sehr häufig in den darauffolgenden Deutschen
Meisterschaften auch tatsächlich Deutscher Meister geworden.
Deshalb wird dieses Turnier auch gern als Generalprobe dazu gesehen.
Insgesamt gingen 112 Sportler an den Start.
Der Landesverband Thüringen stellte eine Delegation mit neun Sportlern auf, die allesamt ihr Bestes
gaben und sich mit ihren Leistungen keineswegs verstecken mussten.
Auch wenn nicht jeder Kampf mit einem Sieg beschieden werden konnte, so waren die
kämpferischen Leistungen gemessen an den Herausforderungen beachtlich.
Von allen neun Thüringern kehrten drei mit Bronze, einer mit Silber und zwei mit Gold heim.
Alle drei Erfurter Boxer vom PSV waren am Ende mit einer Medaille geschmückt.
Nils Richert-Zimmermann und Alick Altunova (Bronze) waren vom Empor Bad Langensalza mit dabei.
Collin Ostmann (Gold) und Jan-Erik Schönrock (Silber) vom Nordhäuser SV, Dakhil Jahel vom BC Erfurt
„Thür.Löwen“ und Lukas Beck vom 1. SSV Saalfeld komplettierten die Mannschaft.

Ahmed Dakaev stieg für den PSV in der AK Kadetten bis 40 kg im Halbfinale gegen Kenneth Vorbeck
vom Landesverband und Gastgeber Mecklenburg-Vorpommern in den Ring und erkämpfte sich trotz
vorangegangener zweiwöchiger Erkältungskrankheit und dementsprechenden Trainningsrückstand
eine respektable Bronzemedaille.
Er ist für Thüringen zur Deutschen Meisterschaft der Kadetten Anfang Mai in Lindow aufgestellt, weil
er trotzdem überzeugt hat.

In der AK Schüler bis 50 kg stellte sich, im wahrsten Sinne des Wortes, unser Narek Simonyan
(7 Kämpfe, 5 Siege) dem amtierenden Deutschen Meister Santino Franke (37 Kämpfe, 21 Siege) vom
Landesverband Hamburg.
Dieser hatte am Vortag einen Sparring als Zusatztraining absolviert und seinen Gegner dort bereits in
der 2. Runde zu Boden gebracht.
Diese Strategie wollte er auch gegen Narek so am Freitag umsetzen.
Doch der hatte da ein gewaltiges Wörtchen mitzureden und gab seinem absolut favorisierten Gegner
dazu keine Chance. Er fightete beherzt mit, konnte sogar die eine oder andere Hand geschickt an
Kopf und Körper von Santino platzieren und nervte diesen damit so, dass er total frustriert war.
Am Ende landete nicht nur sehr verdient die Bronzemedaille um seinen Hals, sondern, der Trainer
des Hamburgers kam auch noch persönlich zu ihm, um ihm für diesen Kampf zu gratulieren und ihm
für seine gezeigte Leistung sein vollstes Lob auszusprechen.
Auch Trainer Frank Nordmann kriegte den ein oder anderen Schulterklopfer von manch anderem
Trainer, die ihm seinen Respekt vor dieser kleinen Kampfmaschine und seiner erbrachten Leistung
zollen wollte.

Den respektabelsten Durchmarsch legte aber unser Newcomer und
Ostseepokal-Goldmedaillengewinner Djabrail Djabrailov hin.
Den konnte am Ende des Turniers keiner mehr übersehen!
Am Donnerstag boxte er im Viertelfinale in der AK Schüler bis 44,5 kg Niklas Wilß vom Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern und erreichte bereits in Runde 2, gleich nach dem Gong eine
kämpferische Aufgabe, die mit RSC gewertet wurde.
Er kam, boxte und siegte! Kurz, knapp, aber prägnant!
Damit setzte er schon einmal ein Achtungszeichen, denn den Burschen hatte überhaupt noch keiner
auf dem Radar. Selbst für den eigenen Landesverband war er eine unbekannte, große Überraschung.
Am Freitag, seinem Finaltag, war die Aufgabe dann selbst, das sichere Silber nach Möglichkeit zu
vergolden.
Er trat an gegen Mikail Demirci vom zahlenmäßig und kämpferisch bärenstarken Landesverband
Nordrheinwestfalen.
Doch er boxte seinen völlig verdutzten Gegner so gekonnt, schnell, raffiniert und geschickt aus, dass
dieser kaum einen Stich sah und auch total mit dieser Aufgabe überfordert war.
Die Goldmedaille, die Djabrail für diese Leistung mehr als verdient entgegennehmen durfte, ließ ihn
verständlicher Weise übers ganze Gesicht strahlen.
Leider muss er bis zu seiner 1. Deutschen Meisterschaft noch ein ganzes Jahr warten, bis er endlich
als Kadett in den Ring steigen kann.
Aber, dass sein Name jetzt schon bei Trainern anderer Verbände im Gedächtnis bleiben wird, dafür
hat er zu diesem Ostseepokal nachdrücklich gesorgt.

Ein hochkarätiges Turnier, mit sehr viel Potential und gewinnbringend für jeden Sportler und Trainer,
der daran teilgenommen hat.
Thüringen hat sich stark präsentiert und darauf kann man ehrlich stolz sein.

Jetzt drücken wir allen Jungs die Daumen, die Thüringen Anfang Mai zur Deutschen Meisterschaft der
Kadetten im brandenburgischen Lindow vertreten werden.

Mit sportlichem Gruß

Frank Nordmann

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18. und 19.03. Pressebericht Sport

Die diesjährigen Landesmeisterschaften der Kadetten, Junioren, Jugend und Elite im Boxen am
18. und 19.03. in der Lunaparkhalle in Leinefelde verliefen für die Jungs vom PSV Erfurt nicht schlecht, aber eben auch nicht überragend.

Tatsache ist, dass drei von insgesamt sechs Boxern nicht boxen durften, weil sie in ihrer Alters-
und Gewichtsklasse kampflos Thüringer Landesmeister wurden.
So war es diesmal bei den Kadetten Ahmed Dakaev in der Klasse bis 40 kg,
in der AK Jugend Hamlet Simonyan in der Klasse bis 56 kg und
bei der Elite Steven Rudolph in der Klasse bis 60 kg.

Wir freuen uns natürlich über jeden dieser Titel, aber die Jungs hätten ihn schon lieber erkämpft und ihr boxerisches Können abgerufen und gezeigt, wofür man sich so viele Stunden im Training schindet.

Einen erboxten Titel des Vizemeisters holte sich Khader Assed in der AK Jugend bis 60 kg gegen
Wais Behyar vom Boxring 90 Suhl.
Was jedoch in diesem Kampf klar wurde, Khader hat in der Klasse bis 60 kg nix zu suchen.
Er hätte in der 56 kg Klasse bleiben sollen, weil er nur dort seine Vorteile richtig nutzen kann.
Obwohl er eine überzeugende erste Runde ablieferte, konnte er nach hinten hinaus die Leistung nicht auf dem Level halten, da in der schwereren Gewichtsklasse auch die Schnelligkeit eingeschränkt wird.
Die Punktrichter waren sich ähnlich uneins, denn sie konnten den Kampf nicht eindeutig werten.
Trotzdem Glückwunsch zum Vizelandesmeister.

Der erst vor kurzem aus Russland zu uns gekommene Ramasan Magomedov erkämpfte ebenfalls einen Vizetitel.
Er trat in der AK Jugend bis 69 kg gegen Johannes Hickmann vom Weimarer BV an, der seit geraumer Zeit am Olympiastützpunkt in Frankfurt / Oder trainiert wird und als klarer Favorit in dieses Gefecht ging.
Ramasan überzeugte seine Trainer trotzdem, denn diese sahen ihn zu dieser Landesmeisterschaft zum ersten Mal wettkampfmäßig im Ring agieren und konnten sich so einen wichtigen Eindruck verschaffen.
Also überhaupt kein Grund den Kopf hängen zu lassen – Glückwunsch auch hier zum Vize!

Als Letzter in der AK Elite bis 75 kg am sehr späten Samstagabend war dann noch Sebastian Günther gefordert.
Er trat an gegen Narek Dawtjan ebenfalls vom Weimarer BV und – wie nicht anders zu erwarten-
war sein Kampf ein klarer 3 : 0 Sieg nach Punkten für unser ältestes und erfahrendstes Pferd im Stall.
Er kann`s eben immer noch.
Bedauerlich nur, dass er sich in diesem Kampf gefechtsbedingt am Ellenbogen verletzte und so am Sonntag seinen Finalkampf abgeben musste.
Alles in allem können aber Sportler und Trainer zufrieden sein und sich letztendlich über sechs Titel freuen.

Nächstes Wochenende am 25. und 26.03. sind die Boxer vom PSV wieder mit beim Kinder-Kult in den
Erfurter Messehallen zum Famileinwochenende am Start.

Bei einem weiteren sportlichen Höhepunkt ist der PSV mit beim Ostseepokal und dort mit vier Sportlern vertreten.
Dieser findet vom 05.-09.04. als großes Nord-Derby in Stralsund statt.
Mit von der Partie sind Ahmed Dakaev, Djabrail Djabrailov, Narek Simonyan und Dakhil Jahel.

Der BC Erfurt „Thür. Löwen“ war übrigens nur mit einem Freundschaftskampf am Rande vertreten, weil bei mehreren Sportlern die Bedingungen für die Zulassung zu dieser Landesmeisterschaft nicht erfüllt wurden.

Mit sportlichem Gruß

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21.01.2017 Pressebericht – Der Auftakt –

Der sportliche Auftakt ins neue Kalenderjahr verlief für die Abteilung Boxen im Polizeisportverband
Erfurt e.V. erfreulich erfolgreich.
Am 21. Januar veranstalte die SG Chemie Bitterfeld in Bitterfeld unter der Leitung von
Harald Schuchardt, die 11. Boxgala unter der Schirmherrschaft der noch amtierenden
Bürgermeisterin, die zu dieser  Veranstaltung auch würdig in den nahenden Ruhestand verabschiedet
wurde.

Unterm Strich wurde es eine Marathon-Veranstaltung mit 30 Kämpfen und Sportlern aus vielen
angereisten Vereinen.

Der PSV durfte mit vier von sechs Boxern die Gala bereichern und dies taten unsere Jungs auch sehr
beherzt, denn es gab nicht eine Niederlage zu verzeichnen.

Ahmed Dakaev boxte als erster in der AK Kadetten bis 36 kg gegen Fabrice Böhme vom
BC 05 Fürstenwalde und holte einen einstimmigen 3 : 0 Punktsieg.
Der Lohn dafür – die Goldmedaille und der Pokal des „Besten Technikers“.

Hamlet Simonyan stieg gegen Florian Laske vom BC Fuhneland-Görzig in der AK Junioren in der Klasse
bis 52 kg in den Ring und verhinderte mit einem spielerischen Kampf den Sieg des Gegners aus
Sachsen-Anhalt, so dass dieser sich missmutig mit einem „Unentschieden zufrieden geben musste.

Auf absoluter Augenhöhe in der Kampfstatistik mit einmal 11 Kämpfen, 9 Siegen und 10 Kämpfen,
9 Siegen, begegneten sich unser Djabrail Djabrailov und Ünal Can vom TSC Berlin in der AK Schüler
bis 41 kg und trennten sich ebenso ebenbürtig, denn das Kampfgericht konnte sich für keinen als den
überlegeneren Kämpfer entscheiden, so dass sie Beide mit einem „Unentschieden“ als Sieger und
einer Goldmedaille den Ring verlassen durften.

Als letzter unserer Jungs boxte Khader Assed in der AK Junioren bis 56 kg gegen Luis Hildebrand vom
BC Thale und beendete seinen Kampf kurzfristig mit TKO in Runde 2, denn sein Gegner schaffte es
nach einem Niederschlag nicht schnell genug die Fäuste wieder nach oben zu nehmen.
Dies gilt als sicheres Zeichen für den Ringrichter, den Kampf nicht noch einmal freizugeben – auch
zum Schutze des Sportlers.

Besser hätte der erste Wettkampf in 2017 nicht laufen können.
Die Trainer Frank Nordmann und Steven Rudolph hatten danach ein richtig gutes Bauchgefühl und
können nun mit bestem Gewissen in unseren ersten Wettkampf am 04. Februar – dem
Max-Schmeling-Gedenk-Fight in der Sporthalle des Gymnasiums 10 in Erfurt starten.

Mit sportlichen Grüßen

Frank Nordmann

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Jahr 2016

Pressebericht Sport

In der Zeit vom 08.-12.11.2016 nahmen zwei Sportler des PSV Erfurt e.V. / Abteilung Boxen
an der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft U 18 in Köln teil.
Trotzdem wir keine Medaille mit nach Hause bringen konnten, lieferten unsere Jungs, Khader Assed und Hamlet Simonyan, sehr gute Kämpfe ab und scheiterten letztendlich an den gleich zu Anfang in der Auslosung zugelosten stärksten Gegnern der Gruppe, die sie schon in den Vorrunden im Achtelfinale boxen mussten und die schlussendlich auch Deutscher und Vizemeister wurden.
Da unsere Jungs erst in diesem Jahr erstmalig an Deutschen Meisterschaften teilnahmen, fehlte ihnen einfach noch hinreichend Erfahrung, um diese Aufgabe mit Medaillen zu meistern.
Jedoch haben sich beide beachtlich geschlagen und zumindest ein Achtungszeichen gesetzt.
Khader Assed traf in seinem ersten Kampf auf den schon medaillengeschmückten, meisterschaftserprobten und am Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder trainierenden Dawid Szymicek
im Bantamgewicht bis 56 kg und konnte diesen zu unser aller Überraschung, sogar mit einem 3 : 0 Urteil besiegen.
Das ließ Hoffnung aufkeimen.

Leider wurde diese Hoffnung trotz eines nochmaligen ganz starken Kampfes von Khader bereits am nächsten Tag gestoppt, denn er musste sich dem späteren Vizedeutschen Meister Arian Cekicay vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, jedoch nur mit einem 2 : 1 Urteil, geschlagen geben und das allein ist schon ein kleiner Sieg für ihn.
Bereits in seinem ersten Meisterschaftskampf traf Hamlet Simonyan auf den amtierenden und wieder bestätigten Deutschen Meister aus 2015 und nun auch 2016 Oussainou Hansen vom Landesverband Hessen.
Gegen diesen Burschen war einfach kein Kraut gewachsen und er konnte seine Erfahrungen in vollem Umfang gegen unseren Hamlet einsetzen und für sich siegreich nutzen.
Jedoch ist auch hier ein kleiner Erfolg, der nicht unbeachtet bleiben soll, dass sich Khader wie auch Hamlet erstmalig sehr gut in der neuen Distanz von 3 x 3 min präsentiert haben und das allein war schon eine Herausforderung, die erst mal gemeistert werden musste.
Mit diesen wertvollen Erfahrungen, die Beide sammeln konnten, wird nun das nächste Meisterschaftsjahr in Angriff genommen, denn Beide wollen unbedingt wieder dabei sein.
Diese Deutsche Internationale Jugendmeisterschaft ging für den Landesverband Thüringen bei acht Teilnehmern mit zwei Bronzemedaillen und einer Silbernen zu Ende.
Der Boxer des PSV Erfurt konnten dieses Meisterschaftsjahr mit einer Bronzemedaille bei den Kadetten abschließen und die nächsten jungen Talente stehen schon in den Startlöchern und warten bereits hochmotiviert auf ihre Chance bei Deutschen Meisterschaften zu zeigen, was in ihnen steckt.
Mit sportlichem Gruß
Frank Nordmann

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Am 10. und 11.09. fand das traditionelle Pokal-Turnier im Boxen 2016 der Stadt Nordhausen ausgerichtet vom Nordhäuser SV statt.
12 Vereine aus ganz Deutschland reisten an und trugen mit sehenswerten Kämpfen und tollen sportlichen Leistungen zum Gelingen bei.
Der PSV Erfurt war mit 5 Jungs dabei und kann mit Stolz auf 5 Medaillen verweisen.
Unsere Boxer erkämpften an den zwei Turniertagen 2 Goldmedaillen, 2 Silberne und einmal
gab es Bronze.
In der Mannschaftswertung stand der PSV am Ende von allen teilnehmenden Mannschaften auf einem hervorragenden zweiten Platz hinter dem TUS Gerresheim und vor dem BC Grevenbroich
auf Platz 3.

Damit hatte nicht mal Trainer Frank Nordmann gerechnet und war damit doppelt stolz, denn von
einigen Trainern im abendlichen Erfahrungsaustausch, gab es Anerkennung und auch ein bisschen Neid für unsere „Rohdiamanten“, die da noch schlummern.
Djabrail Djabrailov erkämpfte sich nach einem gelungenen Halbfinale am Samstag, dann am Sonntag
im Finale gegen Tommy Böhme vom BC 05 Fürstenwalde in der AK Schüler bis 40 kg einen überzeugenden Sieg und errang sehr verdient am Ende eine Goldedaille.
Narek Simonyan holte sich gegen Daniel Mahr vom Empor Bad Langensalza in der AK Schüler
bis 48 kg einen wohl verdienten Punktsieg und konnte am Ende des Turniers eine Bronzemedaille zum Gesamtausgang beitragen.
Sein großer Bruder Hamlet Simonyan stand ihm in nichts nach und vergoldete seinen Sieg vom Vortag im Halbfinale dann am Sonntag im Finale gegen Nick Paulowitz vom TUS Gerresheim in der
AK Junioren bis 50 kg mit einem glänzenden zweiten Sieg nach Punkten.
Eine Silbermedaille zum gemeinsamen Erfolg trug auch Khader Assed in der AK Junioren bis 57 kg bei.
Nach einem tollen Kampf und Sieg im Halbfinale am Samstag Abend, unterlag er zwar am Sonntag im Finale, lieferte aber noch einmal einen sehenswerten Kampf mit einer ganz starken persönlichen Leistung und immerhin war sein Gegner kein Geringerer als der Drittplazierte der Deutschen
Juniorenmeisterschaften im Juni 2016 auf Rügen – Mert Caliskan vom BuS Dinslaken.
Und eine weitere Silbermedaille lieferte auch Ahmed Dakaev in der AK Kadetten bis 36 kg bei, der zwar seinen Kampf am Samstag knapp verlor, aber da er erst seit kurzem wieder ins Training einsteigen konnte, gebührt ihm trotzdem aller Respekt, dass er sich dieser Aufgabe gestellt hat.
Am Ende gab`s am Sonntag noch einen dicken Eisbecher für Sportler und Trainer.
Jetzt wird erst einmal wieder fleißig trainiert, denn am 24.09. wollen alle fit dabei sein, wenn der
PSV den diesjährigen Braugold-Cup in Erfurt in der Sporthalle in der Albert-Einstein-Str. 37 ausrichtet.

Mit sportlichen Grüßen

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Pressebericht Sport

Wieder mal waren die Boxer vom PSV zum Wettkampf unterwegs.
Am 09. April fand in Kitzingen das Frieder-Dollinger-Gedächtnisturnier 2016 statt und viele, viele waren gekommen.
Ein Mega-Kampftag mit über 50 Kämpfen stand ursprünglich auf dem Papier.
An dieser Stelle muss man, wem auch immer gedankt, kam es durch kurzfristige Absagen doch nur noch zu 32 Ansetzungen, was für einen Tag schon mehr als genug ist.
Da brauchten Sportler und Trainer sehr, sehr viel Ausdauer und Geduld!
Drei PSV Jungs durften zeigen, was sie konnten und dies taten sie auch.

In der AK Kadetten trat Ahmed Dakaev in der Klasse bis 34 kg gegen Kevin Maier vom BC Simmern an
und bestand seine Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften der Kadetten im Mai in der Landessportschule in Lindow / Brandenburg mit Bravour.
Er ist nun prima gerüstet und gut motiviert und alle drücken ihm die Daumen.

Bereits jetzt im April, vom 19. -23., findet die Deutsche Meisterschaft der Junioren in Juliusruh auf Rügen statt. Dort mit dabei, als Mitglied der Thüringer Mannschaft, ist Khader Assed. Er hat sich zur Thüringer Landesmeisterschaft im März dafür das Ticket schwer erkämpft, denn er überzeugte trotz eines noch wütenden Infektes, sowohl seinen Gegner als vor allem auch die Kampfrichter .
Am gestrigen Wettkampftag zeigte er es vor allem nochmal Trainer Frank Nordmann in der Klasse bis 52 kg gegen Martin Parlovic vom BC Neckarsulm.
Auch er ist nun gut gerüstet und wir hoffen, dass sich sein Fleiß auszahlt.

Als Letzter im Bunde stieg Karo Bakunc in der AK Junioren bis 60 kg gegen Ferhad Barmani vom
AV 03 Speyer in den Ring und konnte ebenfalls überzeugen.
Sein Sieg komplettierte diesen erfolgreichen Tag und wenn alles klappt, dann ist auch er im nächsten Jahr ein Kandidat für die Deutschen Meisterschaften.

Mit sportlichen Grüßen

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Pressebericht Sport

Am 26.03.2016 fand erstmalig der „Rudi-Winkler-Pokal“ statt.
Ausgerichtet vom BC Boxring Bernburg in Sachsen-Anhalt zu Ehren von Rudolf Winkler, der im vergangenen Sommer 76jährig verstarb und eine tragende Säule des Boxens in Bernburg, aber auch in Sachsen-Anhalt verkörperte. Zu seinem Gedenken trafen sich Boxsportler von Thüringen über Sachsen, Sachsen-Anhalt bis hinunter nach Hamburg zum sportlichen Wettstreit und es wurde eine sehr gelungene Veranstaltung mit 26 Kämpfen.
Auch Jungs vom PSV Erfurt nahmen mit Trainer Frank Nordmann (der ihn noch selber kennenlernen konnte) an dieser Veranstaltung teil.

Akhdan Dakaev boxte in der AK Schüler bis 32 kg gegen Simon Haier vom PSV Schönebeck und musste sich als einziger der PSV Jungs dem Gegner nach Punkten geschlagen geben.

Ein Highlight hingegen verstand sein Bruder Ahmed Dakaev in der AK Kadetten bis 34 kg gegen
Robin Münch vom BC Aschersleben zu etablieren.
Ausgebufft wie ein Alter trickste er seinen Gegner so gekonnt aus und ließ ihn immer wieder ins Leere laufen oder setzte Treffer, wenn sein Gegner gar keine erwartete, dass das Publikum spontan im Kampfgeschehen Applaus spendete und schlicht weg begeistert war. Sieg mit 3 : 0 Punkten!

Ein Thüringenduell lieferten sich Khader Assed in der AK Junioren bis 52 kg und Ali Resa Ajubi vom
BC Wacker Gotha. Ein ausgeglichener Kampf unter Sportfreunden, der mit einem Punktsieg in Khader`s Startbuch eingetragen wurde.

Einen sehenswerten Kampf gestalteten auch Karo Bakunc in der AK Junioren bis 64 kg und
Rob Kazanev vom BC 72 Braunschweig.
Bei den Beiden stimmte alles, die Größe, die Statur, der Boxstil. Ein sehr ausgeglichener Kampf, absolut ebenbürtig mit einem Tick Vorteil für Karo, der diesen Kampf am Ende für sich gewinnen konnte.

Unterm Strich, ein gelungener Kampftag am Ostersamstag für den Veranstalter BC Boxring Bernburg und auch für den PSV Erfurt.

Mit sportlichen Grüßen
Frank Nordmann
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Pressebericht Sport

Am Mittag des heutigen 20. März 2016 ging die zweitägige Thüringer Landesmeisterschaft im Boxen der Altersklassen Kadetten, Junioren, Jugend und Elite, ausgerichtet vom FC Fortuna Ilmenau, in Ilmenau zu Ende.
Trotz vieler gemeldeter Kämpfer und rund 60 geplanter Kämpfe, mussten die Veranstalter wegen zahlreicher Ausfälle erhebliche Absagen in Kauf nehmen.
Davon schmerzlich betroffen auch die Mannschaft des PSV Erfurt, der eigentlich mit zehn Sportlern für die Teilnahme aufgestellt war. Doch Muhamed Djabrailov, Nikita Guzlajev, Sören Nicodemus, Sebastian Günther, Steven Rudolph und Gor Sahakjan mussten ihre Teilnahme aus verschiedensten Gründen unter anderem Krankheit und Verletzung absagen.
Und obwohl wir relativ geschwächt waren und letztendlich nur noch mit vier Kämpfern dabei sein konnten, gaben diese Vier alles und holten schlussendlich 100 %. Allein dafür gebührt schon unser ganzer Respekt.

Begleitet von den Trainern Alexander Huwa und Frank Nordmann, errangen alle Jungs Meisterschaftstitel.
Zwar wurde Ahmed Dakaev in der AK Kadetten bis 35,5 kg kampflos Meister, jedoch bewies er in einem Freundschaftskampf gegen J. Rashid vom BC Boeck Eisenach mit einem 3 : 0 Punktsieg, dass er der verdiente Thüringer Landesmeister ist. Dies bestätigte das Kampfgericht noch einmal ausdrücklich damit, dass Ahmed darüber hinaus mit dem Pokal des „Besten Technikers“ in der Altersklasse der Kadetten ausgezeichnet wurde.
Bereits am Samstag bestritt Khader Assed in der AK Junioren bis 54 kg seinen Finalkampf gegen
Kevin Pohle vom 1. SSV Saalfeld. Und obwohl er gesundheitlich stark angeschlagen war und nur mit ganz viel Augen zudrücken die ärztliche Tauglichkeitskontrolle überstand, legte auch er einen beeindruckenden 3 : 0 Punktsieg hin. Sein sportlicher Ehrgeiz hat ihm diesen Meistertitel zu Recht beschert.

Karo Bakunc ereilte das Losglück bei der Auslosung der Kämpfe. In der AK Junioren bis 64 kg erhielt er ein Freilos und hätte erst am Sonntag im Finalkampf rangemusst.
Hätte aus dem Grund, weil sein Gegner Asadullah Doslevmursajev vom Weimarer BV am Sonntagmorgen kurzfristig zurückgezogen wurde. Leider auch ohne Angabe von Gründen.
Den Beweis, dass auch er seinen Meistertitel ehrlich verdient hat, wird er am kommenden Samstag zum Wettkampf in Bernburg in Sachsen-Anhalt antreten.

Und zu guter Letzt ist ebenfalls Ilja Fiberg, ein sportliches Urgestein beim PSV, kampflos zum Landesmeister gekürt worden. Er hätte gleichfalls gern zumindest in einem Freundschaftskampf seinen Titel erkämpft, aber alle in Frage kommenden Gegner machten dankend einen Rückzieher.
Schade um die wochenlange Vorbereitung.

Trotz alledem sind die Trainer mit den Sportlern hochzufrieden und widmen sich gemeinsam nach den Osterfeiertagen den nächsten anstehenden Aufgaben wie die Vorbereitung
auf Deutsche Meisterschaften und auf das diesjährige Krämerbrückenfest.

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